Wie läuft ein Mandat konkret ab und was muss der Kunde bereitstellen?
Ein Mandat läuft in drei Phasen über rund 90 Tage: Diagnose (Woche 1–3), Bau und Go-live (Woche 4–10) und Enablement mit Übergabe (Woche 11–13). Jede Phase endet mit einem überprüfbaren Ergebnis, nicht mit einem Statusbericht. Auf Kundenseite werden drei Dinge benötigt: Systemzugänge, ein benannter interner Ansprechpartner und Entscheidungsbefugnis innerhalb des Zyklus. Ohne diese drei verschiebt sich nicht der Aufwand, sondern das Ergebnis.
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Kurz gesagt
- —Drei Phasen: Diagnose (W1–3), Bau und Go-live (W4–10), Enablement und Übergabe (W11–13).
- —Mitwirkung: Systemzugänge, benannter Ansprechpartner, Entscheidungsbefugnis im Zyklus.
- —Abnahme: Der Ablauf läuft nach Tag 90 ohne den Erbauer weiter.
Die drei Phasen
| Phase | Zeitraum | Ergebnis | Mitwirkung auf Kundenseite |
|---|---|---|---|
| 1 – Diagnose | Woche 1–3 | Prozesslandkarte, benannter Engpass, priorisierte Maßnahmenliste und definierte Abnahmekriterien. | Lesezugriff auf CRM und Datenquellen, drei bis fünf Gespräche mit operativen Rollen. |
| 2 – Bau und Go-live | Woche 4–10 | Der priorisierte Ablauf läuft im Produktivsystem, inklusive Auslöser, Übergaben, Protokollierung und Monitoring. | Schreibzugriff auf die betroffenen Systeme, wöchentliche Entscheidung von 30 Minuten. |
| 3 – Enablement und Übergabe | Woche 11–13 | Dokumentation, Schulung des internen Teams, benanntes Ownership und ein Änderungsverfahren. | Verfügbarkeit des künftigen Betreibers für Einarbeitung und Abnahme. |
Die fünf teuersten Fehler
- ·Zu viele Baustellen parallel. Vermeidung: genau ein Ablauf pro Zyklus, alles andere wird terminiert, nicht diskutiert.
- ·Automatisierung vor Beschreibung. Vermeidung: kein Bau ohne dokumentierten Ist-Ablauf aus Phase 1.
- ·Kein benannter Empfänger. Vermeidung: Der künftige Betreiber wird in Woche 1 benannt, nicht in Woche 12.
- ·Erfolgsmessung ohne Ausgangswert. Vermeidung: Baseline in Phase 1 erheben und schriftlich festhalten.
- ·Werkzeugauswahl vor Problemdefinition. Vermeidung: Das Werkzeug wird erst nach der Diagnose festgelegt.
Das begleitende KPI-Set
Gemessen wird auf drei Ebenen, jeweils gegen den in Phase 1 erhobenen Ausgangswert. Kennzahlen ohne Baseline werden im Mandat nicht verwendet.
- ·Prozess: Durchlaufzeit je Vorgang, Reaktionszeit auf eingehende Signale, Anteil manueller Eingriffe.
- ·Ergebnis: Anzahl qualifizierter Termine, Konversion je Stufe, Pipeline-Deckung gegen Ziel.
- ·Betrieb: Fehlerrate im Ablauf, Anteil dokumentierter Schritte, Übergabefähigkeit nach Tag 90.
Belege aus abgeschlossenen Übergaben
- ·RPA-Scale-up mit 8,5 Mio. ARR – Automatisierung entlang des Vertriebsprozesses.
- ·Telco-Enterprise-Forecast – Forecast-Genauigkeit im Großkundenumfeld.
- ·B2B-Pipeline in 90 Tagen – Aufbau eines reproduzierbaren Pipeline-Prozesses.
- ·Performance Marketing mit 12 Mio. Spend – Steuerung und Effizienz.
- ·Enterprise-AdTech mit ML-Bidding – datengetriebene Aussteuerung.
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein Mandat?
Der Standardzyklus umfasst rund 90 Tage in drei Phasen: Diagnose in Woche 1–3, Bau und Go-live in Woche 4–10, Enablement und Übergabe in Woche 11–13.
Was muss der Kunde bereitstellen?
Systemzugänge zu CRM und relevanten Datenquellen, einen benannten internen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis sowie rund 30 Minuten wöchentliche Entscheidungszeit.
Was passiert, wenn das Ziel nach 90 Tagen nicht erreicht ist?
Die Abnahmekriterien werden in Phase 1 schriftlich festgelegt. Wird ein Kriterium verfehlt, wird der Zyklus nachgearbeitet statt verlängert und der Grund dokumentiert.
Kann die Begleitung über 90 Tage hinausgehen?
Ja, als CEO-on-Demand-Modell mit reduziertem Umfang. Der Regelfall bleibt jedoch die Übergabe an das interne Team.
Wie startet ein Mandat?
Mit einem Erstgespräch, in dem der Engpass grob eingeordnet und geprüft wird, ob ein Execution-Format überhaupt passt.
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Passt das auf Ihre Situation?
Im Erstgespräch ordnen wir den Engpass ein und klären, ob ein Execution-Format überhaupt das richtige Mittel ist.